Ein persönliches Statement mit schweren Anschuldigungen hat jetzt direkte Folgen für den deutschen DJ Avaion. Seine Ex-Freundin erhebt darin massive Vorwürfe – darunter körperliche, sexuelle und psychische Gewalt – und bringt damit eine ganze Welle ins Rollen.
Die 24-Jährige gibt an, seit 2021 mit dem Künstler – bürgerlich Christopher Stein – zusammen gewesen zu sein. In einem über eine Stunde langen Statement schildert sie, was ihr in den vergangenen Jahren während der Beziehung mit dem DJ widerfahren sei.
"Keine Ahnung, wie oft ich damit abgeschlossen habe, aber dieser Mann drängt sich jedes Mal wieder in mein Leben und zerstört es bis heute," beginnt sie. Sie sei "manipuliert, vergewaltigt, geschlagen, bedroht, gegaslighted und massivst betrogen" worden – während er gleichzeitig "auf Bühnen steht und den Charismatischen spielt."
Die Folgen beschreibt sie als extrem belastend: "Ich litt immer stärker unter dem entstandenen Verfolgungswahn durch sein Stalking," erklärt sie weiter und beschreibt, wie sie "nicht mehr rausging" und "die Lust am Leben" verloren habe.
Am Ende ihres Statements richtet sie einen klaren Appell: "Keine Bühne für Täter" – und genau das ziehen die Veranstalter des Electric Love Festivals jetzt durch. Nur einen Tag nach Veröffentlichung der Vorwürfe wurde Avaion aus dem Line-up gestrichen – er hätte am zweiten Festivaltag auftreten sollen.
Die "schockierenden Vorwürfe und Details" überschreiten eine Grenze, "die nicht überschritten werden darf", machen die Veranstalter klar und ziehen Konsequenzen: "Aus diesem Grund wird Avaion nicht am Electric Love 2026 spielen."