Nach Hacker-Angriff auf Sony: Aufatmen bei Kunden

Bei einer Cyber-Attacke auf Sonys PlayStation Network (PSN) wurden Kundendaten gestohlen - etwa 70 Millionen PS-Besitzer weltweit waren betroffen (410.000 in Österreich). Medienberichten zufolge soll es nun für die User Teilentwarnung geben.

Die Kreditkartendaten sollen gut verschlüsselt gewesen sein. Außerdem wurden die CVV2-Sicherheitszahlen nicht mitgespeichert. "Bisher liegt uns noch keine einzige Meldung vor, die sich auf den Sony-Fall hätte zurückführen lassen", berichtet die Sprecherin des österreichischen Kreditkartendienstleisters PayLife Angela Szivatz gegenüber orf.at-Anfrage. Eindeutige Fälle soll es aber auch in den USA noch nicht geben.
Sicherheitsstandards eingehaltenDaraus geht hervor, dass erstens Sony die vorgegebenen Sicherheitsstandards anscheinend einhielt und zweitens die verschlüsselten Kreditkartendaten für einen Missbrauch schwierig zu knacken sind. Sobald letzterer Punkt von Betroffenen dennoch bemerkt wird und auch nachgewiesen werden kann, kommt das Kartenunternehmen für den entstandenen Schaden auf.

Dennoch ist von Sammelklagen die Rede. Entschädigungen für den Systemausfall soll es in den Vereinigten Staaten geben. Laut Reuters muss Sony nach der "Hacker-Affäre" mit Kosten von über 1 Milliarde Euro rechnen. Und auch die Kreditkartenfirmen müssen für Produktion und Zusendung von neuen Karten tief in die Tasche greifen.

Währenddessen arbeitet Sony bereits daran, das System neu aufzusetzen.

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