Am Mittwoch beobachtete eine Frau an der Stadtgrenze zwischen Niederösterreich und Wien 10 bis 15 Personen, darunter auch Kleinkinder, aus ein Kastenwagen mit ausländischem Kennzeichen ausstiegen. Als der Fahrer dann auch noch hastig die Flucht ergriff, wurde ihr die Sache zu bunt.
Sie rief die Polizei, die auch auch sofort die Verfolgung aufnahm. Auf der A4 Richtung Ungarn holten die Beamten den verdächtigen Wagen schließlich ein und hielten ihn bei Parndorf (Burgenland) an. Der Lenker, ein 20-jähriger rumänischer Staatsbürger, wurde wegen Verdachts der Schlepperei vorläufig festgenommen.
Von da an übernahm das Landeskriminalamtes NÖ, Ermittlungsbereich Menschenhandel. Beim Verhör zeigte sich der Beschuldigte geständig, die Menschen gegen Bezahlung von Ungarn nach Wien geschleppt zu haben. Er wurde in die Justizanstalt Eisenstadt gebracht.
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