Nach Hirntod von Pflegerin Ermittlungen gegen "Zuseher"

Symbolfoto des Uniklinikums in St. Pölten
Symbolfoto des Uniklinikums in St. PöltenLielacher
Nachdem Zusammenbruch einer 36-jährigen Pflegerin in Loosdorf (Bezirk Melk) ermittelt die Polizei jetzt konkret gegen vier Anwesende.

Mitte Juni brach in Loosdorf auf einer Tankstelle eine 36-jährige Pflegerin zusammen. Minutenlang passierte nichts, als dann endlich doch die Einsatzkräfte alarmiert wurden, war es für die Rumänin schon zu spät. Auch weil sie, als die Polizei eintraf, noch nicht einmal in die stabile Seitenlage gebracht worden war – "Heute" berichtete.

Ermittlungen laufen

Die Frau wurde nach St. Pölten ins Spital gebracht, die Ärzte konnten aber nichts mehr für sie tun. Die Pflegerin liegt entgegen anders lautender Medienberichte nicht im Wachkoma, sondern ist bereits hirntot. Sie wird sich vom Zusammenbruch demnach nicht mehr erholen.

Die Polizei begann sofort gegen die anwesenden Kunden und die Angestellte wegen unterlassener Hilfeleistung zu ermitteln. Dabei wurden etwa die Bänder der Überwachungskamera ausgewertet. Mittlerweile wird laut "NÖN" noch konkret gegen vier Personen ermittelt. Die Ermittlungen sollen demnach bereits in den kommenden Tagen Ergebnisse bringen. 

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