In knappem Deutsch macht ein Niederösterreicher seinem Ärger Luft, nachdem er vom Bundesministerium und Dachverband der Sozialversicherungen seinen Impftermin erhalten hat: Der Klein-Neusiedler (Bezirk Bruck) soll am 15., 16., 17., 20. oder 21. Dezember jeweils in der Zeit von 15 bis 19 Uhr in der Impfstraße im NÖ Landesimpfzentrum in Wr. Neustadt erscheinen.
Der Mann aus dem Bezirk Bruck ärgert sich über den "anonymen, verwirrenden Brief des Bundesverband für Unsoziales", denn der Brief sei nicht persönlich unterschrieben worden.
"Die Fahrzeit beträgt insgesamt vier Stunden, wenn ich um 19 Uhr noch nicht geimpft bin, muss ich den Zug/Bus am nächsten Tag nehmen. Wer bezahlt mir die Fahrt und eine etwaige Übernächtigung?", will der Niederösterreicher wissen. Zudem sei er nicht mobil - dass er monatelang Zeit gehabt hätte, sich die Impfung in der Nähe zu organisieren, erwähnt der wütende Niederösterreicher nicht.
Weiters schreibt der Niederösterreicher wörtlich: "Diese infektionsgefährdente Wegstrecke ist unbedacht und verächtlich für meine Person. Resümee: Hauptsache man bringt Impfdosen an den Mann. Ich bin kein Coronaleugner oder Impfgegner, aber wo Minister und Virologen schwere Nebenwirkungen auf das Schärfste bestreiten, lasse ich mich mit diesem Stoff nicht impfen."
Weiters klagt der Klein-Neusiedler, dass er sich seit 20 Monaten mit Maske bewegen muss. Übrigens: Diese Strafe erwartet den Niederösterreicher - mehr dazu hier.