Der steirische Musiker Toni Maier war am Samstagabend während "Mei liabste Weis" in Puch bei Weiz zusammengebrochen. Inzwischen ist er wieder zu Hause in seinem Heimatort Bärnbach.
"So weit ist alles wieder in Ordnung, danke, es geht mir gut", sagte er in einem Telefonat mit der "Kronen Zeitung". Der Notfall ereignete sich mitten während seines Auftritts, als er gerade den "Erzherzog-Johann-Jodler" spielte.
Dabei griff sein implantierter Defibrillator ein. "Es ist unglaublich. Ich habe seit zehn Jahren einen Defibrillator eingebaut. Gerade als ich den letzten Ton spielen wollte, macht‘s dreimal einen Klescher", sagt der Star-Trompeter der "Krone".
Das Gerät gab mehrere Stromstöße ab – ein Moment, der auch im Fernsehen zu hören war. Moderator Franz Posch reagierte sofort und organisierte Hilfe. "Mein Spiel ist ja besonders. Durch die Anstrengung, vielleicht auch die Verkabelung, hat sich der Defi gemeldet. Weißt eh, was das für ein Stromschlag war!", sagt Maier gegenüber der "Krone".
Rettungskräfte waren rasch vor Ort. "Der Notarzt war in zehn Minuten da, ich bin dann ins Krankenhaus nach Graz gebracht worden", erklärt der Star-Trompeter im Gespräch mit der Tageszeitung. Sein Bewusstsein habe er dabei nicht verloren.
Nach dem Vorfall steht für den 77-Jährigen nun Erholung im Vordergrund: "Ich hau mich jetzt ins Bett und geb a Ruah!"
Toni Maier steht seit Jahrzehnten auf der Bühne. Der Bärnbacher feierte im Vorjahr sein 55-jähriges Bühnenjubiläum. Bereits mit 19 Jahren spielte er im Orchester von Max Greger, 1970 folgte ein früher TV-Auftritt in der Show "Der goldene Schuss".