Jetzt drohen weitere Corona-Reisewarnungen

Neben Kroatien könnte es bald weitere Reisewarnungen geben.
Neben Kroatien könnte es bald weitere Reisewarnungen geben.istock/ Symbolbild
Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat am Freitagabend in der "ZiB 2" weitere Corona-Reisewarnungen nicht ausgeschlossen.

Wegen steigender Corona-Infektionszahlen von Reise-Rückkehrern aus Kroatien und einem starken Anstieg im Land selbst wurde Kroatien als Risikoland eingestuft. Ab Montag 0.00 Uhr tritt daher eine Reisewarnung für Kroatien in Kraft, Österreicher vor Ort werden aufgefordert, rasch zurückzukommen.

Außenminister Alexander Schallenberg stellte in der "ZiB 2" dabei klar, dass die Entscheidung nicht leicht gefallen sei. Zudem seien auch weitere Reisewarnungen nicht ausgeschlossen. "Es kann weitere Reisewarnungen geben", erklärte Schallenberg am Freitagabend.

Angesprochen auf eine eventuelle Ausweitung der Reisewarnung für das spanische Festland auf die Balearen, erklärte der Minister: "Wir beobachten die Situation und sehen neue Höchstzahlen." Solche Vorwarnungen könnten laut Schallenberg sehr kurzfristig ausfallen.

Eingeschränkte Reisefreiheit

"Wir sind uns bewusst, dass wir für viele Österreicher Probleme schaffen", sagte der Außenminister in der "ZiB 2" und meinte damit die eingeschränkte Reisefreiheit. Er appellierte aber auch an die Eigenverantwortung der Menschen. Schallenberg: "Die Österreicher müssen sich bewusst sein, dass sie eine besondere Verantwortung haben, wenn sie momentan ins Ausland fahren."

Zudem handle es sich bei einer möglichen Gefährdung anderer "um kein Kavaliersdelikt", stellte der Außenminister weiter klar. Österreichs Reisewarnung gilt vorerst für Spaniens Festland, die Balearischen und Kanarischen Inseln sind davon aber (vorerst) nicht betroffen.

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