Welt

Nach Massen-Delfintod Tsunami-Panik in Japan

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:02

An zwei Stränden nördlich von Tokio sind am Freitag insgesamt 159 Delphine gestrandet. Spaziergänger stießen am Morgen auf die hilflosen Meeressäuger und informierten die Küstenwache. Stundenlang schleppen Tierfreunde Wasser in Kübeln vom Meer zu den Tieren, um sie feucht zu halten. Doch die meisten Rettungsversuche erwiesen sich als vergeblich. Nun greift eine Tsunami-Panik um sich.

Das Drama dauerte stundenlang: Sobald Helfer ein Tier ins Meer zurückzogen, trieb die Strömung sie sofort wieder an Land. Am Freitag konnten nach stundenlangen Bemühungen laut "NZZ" nur drei Tiere gerettet werden. Die anderen 156 sollen nun obduziert werden. Selbst Wissenschaftler sind ratlos, warum die Tiere strandeten.

Breitschnabeldelphine leben normalerweise in der Tiefsee. Umso ungewöhnlicher ist es, dass die drei Meter langen Tiere sich an Land verirrten.

Bei vielen Menschen macht sich nun Panik breit. Das letzte Mal als ein ähnlicher Fall passierte, landeten 50 Tiere am Strand, kurz danach passierte die Tsunamikatastrophe. Nun wird auf Twitter und Co fleißig die Panik geschürt, dass die nächste Katastrophe bevorsteht.

Auch vor dem verheerenden Beben von Neuseeland mit verheerenden Folgen unter anderem in Christchurch im Februar 2011 soll es laut ORF eine Massenstrandung gegeben haben.

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