Nach Messerattacke: Asylheim ist geschlossen

Am Montag soll ein 63-jähriger Landwirt von einem Asylwerber getötet worden sein. Der Verdächtige ist seit Mittwoch in U-Haft.
Nach einer Messerattacke auf einen Betreuer in Wullowitz (Bezirk Freistadt) wurde das Asylheim nun geschlossen. Bereits nach der Tat kündigte das Rote Kreuz in einer Aussendung die Schließung der Einrichtung an. Darin schreiben sie: "Aufgrund des Vorfalles am 14. Oktober und der damit verbundenen Verunsicherung beschleunigen wir die Verlegung der Bewohner in andere Rotzkreuz-Quartiere".

Der Verdächtige Jamal A. (33) sitzt unterdessen in U-Haft. Am Mittwoch wollte er noch entlassen werden und erklärte der Richterin: "Ich verspreche, dass ich so etwas nie wieder machen werde. Ich kann mir gar nicht erklären, warum ich das getan habe." Die Richterin glaubte ihm jedoch nicht und hob den Haftbefehl nicht auf.

Auf Flucht einen Bauern getötet



CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Wie "heute.at" bereits berichtete, soll der mutmaßliche Täter versucht haben einem Mitarbeiter des Roten Kreuzes die Kehle durchzuschneiden. Der Grund: Das Opfer habe ihm gesagt, dass er sich bei der Gemeinde für einen Hilfsarbeiterjob melden müsste.

Auf soll Jamal A. auf einen 63-jährigen Landwirten getroffen haben. Diesen habe er mit sechs Stichen getötet, weil er ihm sein Auto nicht geben wollte.

Verteidigt wird er von Astrid Wagner und Wolfgang Blaschitz. Ein Gutachten von Heidi Kastner soll klären, ob Jamal A. bei der Tat zurechnungsfähig war.

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