Messer-Angreifer wird nicht aus Haft entlassen

Jamal A. (33), der am Montag versucht haben soll, einen Rot-Kreuz-Mitarbeiter zu verletzen und auf der Flucht einen Landwirt getötet haben soll, wird nicht aus der Haft entlassen.
Für seine Opfer und ihre Hinterbliebenen müssen diese Worte wie ein Hohn klingen: Der mutmaßliche Messerkiller von Wullowitz (OÖ) wollte am Mittwoch in Linz ernsthaft enthaftet werden. "Ich verspreche, dass ich so etwas nie wieder machen werde. Ich kann mir gar nicht erklären, warum ich das getan habe", jammerte Jamal A. (33). Die Richterin glaubte ihm freilich kein Wort und verhängte die U-Haft.

Wie berichtet, soll er am Montag versucht haben, Rot-Kreuz-Mitarbeiter David H. (32, weiter in Lebensgefahr) die Kehle durchzuschneiden, weil der ihm erklärt hatte, dass er sich für seinen Hilfsarbeiterjob bei der Gemeinde melden müsse. Das sah Jamal A. (Unschuldsvermutung gilt) nicht ein und zückte sein Messer.

"Normalerweise habe ich keines mit", sagt er nun. Auf der Flucht soll er Landwirt Franz G. (63) mit sechs Stichen getötet haben, weil der ihm seinen Citroën nicht überlassen wollte. Verteidigt wird er von Astrid Wagner und Wolfgang Blaschitz. Ein Gutachten von Heidi Kastner soll klären, ob Jamal A. bei der Tat zurechnungsfähig war.

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