Nach Nepal-Beben kein Kontakt zu 22 Österreichern

Bild: Wally Santana (AP)

Nach dem verheerenden Erdbeben in Nepal mit mindestens 2.400 Toten ist das österreichische Außenministerium bemüht, Kontakt zu den Landsleuten in der Katastrophenregion herzustellen. 39 wurden bereits erreicht und sind großteils vor der Ausreise. Zu weiteren 22 Österreichern gibt es jedoch keinerlei Kontakt.

Nach dem mit mindestens 2.400 Toten ist das österreichische Außenministerium bemüht, Kontakt zu den Landsleuten in der Katastrophenregion herzustellen. 39 wurden bereits erreicht und sind großteils vor der Ausreise. Zu weiteren 22 Österreichern gibt es jedoch keinerlei Kontakt.

Darauf, dass Österreicher bei dem Beben verletzt oder gar getötet wurden, deute dieser fehlende Kontakt aber nicht hin, heißt es von Außenministeriumssprecher Martin Weiss. Vielmehr gestalte sich die Kommunikation deshalb schwierig, weil das Beben die Infrastruktur des Landes schwer getroffen hätte. Das Telefonnetz breche immer wieder zusammen und sei in Teilen des Landes komplett zerstört worden.

Ausreise wird organisiert

"Aus den Krankenhäusern haben wir keine Nachricht über verletzte oder tote Österreicher", erklärte Weiss gegenüber den "ORF"-Radios. Die Österreicher, die sich zum Unglückszeitpunkt in Nepal aufhielten, dürften fast ausschließlich Touristen gewesen sein. Für jene, die man bereits telefonisch oder auf anderem Wege erreicht habe, werde derzeit die Ausreise organisiert, so das Außenministerium.

Rund 250 Österreicher in Nepal

Insgesamt sollen sich derzeit landesweit nach Schätzungen 250 österreichische Touristen aufhalten. Das Beben erwischte Nepal in einer der Hauptreise-Zeiten. Der April gilt als Hochsaison für Bergsteiger, in tieferen Regionen gibt es bis zu 32 Grad und der bevorstehende Monsun lässt die Pflanzen des Landes in voller Blütenpracht erstrahlen. Laut britischem "Guardian" sind insgesamt derzeit rund 300.000 Touristen im Land.

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