Dem argentinischen Fußball-Idol war nur vier Tage nach seinem 60. Geburtstag ein Blutgerinnsel im Hirn entfernt worden. Vom Eingriff erholt sich Maradona offenbar schneller als gedacht, verriet sein Leibarzt Leopoldo Luque, der die Operation selbst durchgeführt hatte.
"Ich habe ihn gesehen. Er ist munter und in sehr guter Stimmung. Wir sind erstaunt über die Heilung", so der Mediziner.
Trotzdem müsse Maradona weiterhin vorsichtig sein. "Wir sind noch in der postoperativen Phase. Aber die Genesung verläuft ausgezeichnet", so Luque.
Schon während der Operation hatten sich argentinische Fußballfans vor der Klinik in Buenos Aires versammelt, nach der Meldung der geglückten Operation die behandelnden Ärzte lautstark gefeiert.
Das Hämatom soll sich Maradona bei einem eigentlich harmlosen Sturz in seinem Haus zugezogen haben. Zuletzt habe er immer wieder unter Depressionen gelitten, Medikamente genommen und häufig Alkohol getrunken.