Nach Pitbull-Attacke vor Kindergarten: 7 Anzeigen

Das wird teuer: Auf den Besitzer eines Pitbulls schwappt nun eine Lawine an Anzeigen zu. Sein Listenhund, der vergangene Woche in Wien einen Shar-Pei angefallen hatte, trug keinen Beißkorb.

Die Polizei greift nun mit Konsequenz durch. Was der zuständige Magistrat nach der nächsten blutigen Bissattacke mitten in Wien tut, bleibt abzuwarten. Wie berichtet, fiel vergangenen Mittwoch ein Pitbull den klei nen Shar-Pei "Meda" in Floridsdorf an, vor einem Kindergarten. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn an seiner Stelle – wie im vergangenen August der kleine Waris – ein Kind gestanden wäre.

So benötigte Vierbeiner "Meda" intensive tierärztliche Betreuung und ist am ganzen Leib mit Bisswunden übersät. Der Listenhund war ohne Leine unterwegs (er soll "rausgeschlupft" sein), trug keinen Beißkorb, sein Besitzer hat keinen Führschein, hatte das Tier obendrein an einen anderen Mann "verborgt", der ebenfalls keinen Führschein hat.

Laut Polizeisprecher Paul Eidenberger hagelte es insgesamt sieben Anzeigen. Der Pitbull wurde vorläufig abgenommen. "Meda" geht es mittlerweile besser, er ist zurück im Schoß der Familie. Was mit dem Listenhund passierte, war für "Heute" am Sonntag bei der MA60 nicht in Erfahrung zu bringen. Insgesamt wurde gegen mehrere Wiener in der blutigen Causa Anzeige erstattet. (coi/wapo)

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