Nach Prügelattacke: Chillen statt schlagen

Nach der schweren Prügelattacke von Markersdorf (St. Pölten, "Heute" berichtete) wurde der Ruf nach einem Jugendzentrum laut. Die Zwischenfälle mit Teenagern häufen sich in der 2000-Seelen-Kommune, doch die Gemeinde hat kein Geld. Der Skaterpark ist kaputt und spruchreife Alternativen scheint es nicht zu geben.

Oliver Kraft (15) wurde beim Streit um ein Mädchen von Michael T. (15) fast totgeprügelt. Das Verfahren gegen den Täter wurde vor Kurzem eingestellt. Peter Kraft, Vater des Opfers, klagt an: "Ein Jugendzentrum wäre absolut notwendig. Die Jugendlichen treffen sich auf Parkplätzen und am Bahnhof." Die Vorfälle mit gewaltbereiten Teenagern häufen sich in der jüngsten Vergangenheit: Es kam zu einem Messer-Attentat, einem Brandanschlag und zahlreichen Sachbeschädigungen.
Die Gemeinde kennt das Problem. Ein Zentrum sei leider nicht geplant, es fehle an Geld. Eine Fragebogen-Aktion soll Verbesserungen bringen.Joachim Lielacher

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