Am 6. Jänner wurde ein 23-Jähriger Opfer eines brutalen Raubes im Wiener Stadtpark: Gegen 4 Uhr nachts schlugen vier Tatverdächtige auf ihr Opfer ein, raubten ihm Smartphone sowie die Bankomatkarte und tätigten 14 widerrechtliche Zahlungen – "Heute" berichtete.
Eine Zahlung bei einem Zigaretten-Automaten brachte den Stein ins Rollen, nach einer öffentlichen Fahndung gab das Quartett dem Druck nach und ergab sich.
Am 17. März wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien Lichtbilder von zwei der vier Tatverdächtigen nach einem Raubdelikt und widerrechtlichen Zahlungen mit der geraubten Bankkarte veröffentlicht. Mittlerweile haben sich alle Tatverdächtigen in einer Wiener Polizeiinspektion gestellt.
Es handelt sich um junge Männer im Alter von 18, 19 und 22 Jahren aus Nordmazedonien, Polen bzw. noch unbekannter Herkunft. Nach erneuter Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien erfolgten die Anzeigen auf freiem Fuß.
Die Vernehmungen der Tatverdächtigen werden in den kommenden Tagen durchgeführt. Weitere Ermittlungen seitens des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Mitte, sind im Gange.