Nach Raubversuch fuhr Steirer mit Taxi heim

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Dumm gelaufen: Ein 22-jähriger Obersteirer wollte ein Wettbüro überfallen und scheiterte spektakulär. Nicht nur, dass eine davonlaufende Angestellte seinen Plan vereitelte. Nach dem Möchtegern-Überfall nahm sich der "Verbrecher-König" ein Taxi nach Hause und bekam kurz später wenig überraschend Besuch von der Cobra.

Dumm gelaufen: Ein 22-jähriger Obersteirer wollte ein Wettbüro überfallen und scheiterte spektakulär. Nicht nur, dass eine davonlaufende Angestellte seinen Plan vereitelte. Nach dem Möchtegern-Überfall nahm sich der "Verbrecher-König" ein Taxi nach Hause und bekam kurz später wenig überraschend Besuch von der Cobra.

Der Montagabend war nicht sein Tag: Gegen 17.19 Uhr stürmte ein 22-Jähriger mit seinem Gasdruckrevolver auf der Igo-Etrich-Straße in die "Sport und Bar" in Kapfenberg im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag. "Überfall, Geld her", forderte der junge Mann.

"Opfer" flüchtete in die Küche, Räuber mit dem Taxi

Womit er nicht gerechnet hatte, war die Reaktion der 34-jährigen Angestellten. Die erschreckte sich nämlich so, dass sie sich umdrehte und in die Küche flüchtete. Einen Moment dürfte der Möchtegern-Räuber erstaunt im Cafe gestanden haben, dann nahm er selbst Reißaus - ohne Beute. Genug Geld für ein Taxi dürfte der glücklose Verbrecher dabei gehabt haben, denn er ließ sich von einem Fahrer heimbringen.

Das Wettcafe meldete den Überfallsversuch der Polizei und die Beamten brauchten nicht lang, um vom Taxiunternehmen die Zieladresse der "Flucht" zu erfahren.

"Überraschungsgäste": Cobra kam auf Besuch

Der gescheiterte Räuber saß gegen 21 Uhr zu Hause in seiner Wohnung als ihn die Beamten des EKO Cobra Süd besuchten. Die Polizisten der Spezialeinheit fanden auch die Waffe und die Tatkleidung noch an Ort und Stelle. Offenbar hatte der 22-Jährige nicht erwartet, geschnappt zu werden, denn er hatte sich keine Mühe gemacht, die belastenden Beweise verschwinden zu lassen.

Erst wollte er von keinem Überfall wissen und meinte er sei betrunken und unter Drogeneinfluss. Letztlich blieb ihm aber nichts anderes übrig als zu gestehen. Er meinte, er wisse nicht, warum er das gemacht habe. Der Steirer gestand den Überfallsversuch und wurde in die Justizanstalt Leoben überstellt.

 

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