Nach "Sex-Anzeige" für 5-Jährigen: Aussprache der El...

Über diesen grotesken Fall spricht ganz Oberösterreich. Die Mutter einer Dreijährigen erstattete Anzeige, weil ein Bub (5) ihr Mäderl sexuell belästigt haben soll. Jetzt haben sich die Eltern getroffen.

Über diesen grotesken Fall spricht ganz Oberösterreich. , weil ein Bub (5) ihr Mäderl sexuell belästigt haben soll. Jetzt haben sich die Eltern getroffen.

Ein kleiner Legostein sorgte in einem Kindergarten in Linz-Pichling für großen Wirbel. Demnach soll ein Fünfähriger ein Mädchen (3) sexuell belästigt haben. Konkret: Er habe ihr einen Legostein in die Unterhose gesteckt. Die besorgte Mutter erstattete Anzeige, sogar die Kriminalpolizei ermittelte.

Während diese Reaktion bei vielen für Kopfschütteln sorgt, fragte "Heute" bei Expertin Rotraud Perner nach. Sie sagt: "Empörung ist jetzt total fehl am Platz. Man darf nicht panisch reagieren, den Buben auf keinen Fall als Kriminellen hinstellen."

Perner rät zu einem Gespräch mit dem fünfjährigen Buben. "Es muss liebevoll und vorsichtig ablaufen. Es gilt auch zu klären, ob der Bub zuvor etwas Ähnliches gesehen hat oder das Mädchen einfach nur ärgern wollte."

Die Eltern der beiden betroffenen Kinder haben sich derweil ausgesprochen und eine Lösung gefunden. Das Mäderl wechselt in einen anderen Kindergarten. Vom Magistrat wird im Bedarfsfall noch psychologische Betreuung angeboten. Für die Jugendwohlfahrt ist der Fall damit abgeschlossen.

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