Die Wiener Punkrockband Turbobier ist der Bitte von SP-Landesparteisekretär Georg Niedermühlbichler nachgekommen und hat das Cover ihres Albums "Irokesentango" entschärft. Kurz vor den Wahlen sah der rote Politiker seinen Chef Michael Häupl "nicht optimal" dargestellt.
Die Wiener Punkrockband Turbobier ist der nachgekommen und hat das Cover ihres Albums "Irokesentango" entschärft. Kurz vor den Wahlen sah der rote Politiker seinen Chef Michael Häupl "nicht optimal" dargestellt.
Stein des Anstoßes war der Stinkefinger, den der Wiener Bürgermeister in der Fotomontage in die Höhe hält. Turbobier-Frontmann Marco Pogo hat nun nachgegeben und vier zensierte Alternativen des beanstandeten Covers angefertigt.
Doch der Mittelfinger fiel in keinem der Fälle der Zensur zum Opfer. Den will man sich nicht verbieten lassen. Im Gespräch mit "Heute.at" sieht sich die Band im Recht und beruft sich auf die Freiheit der Kunst. Laut Marco Pogo müssten dann Manfred Deix, maschek oder Stermann & Grissemann ständig mit politischer Einflussnahme zu kämpfen haben.
Auf der kann man jetzt darüber abstimmen, welches Cover einem am besten gefällt. Es wird laut Marco Pogo eventuell noch weitere Vorschläge geben.
Halloween-Konzert im Flex
Doch vorher geht es auf ausgedehnte Tour. Bis Weihnachten stehen noch rund 50 Konzerte im In- und Ausland auf dem Programm. In Wien geben die Jungs am 31. Oktober ein Halloween-Spezial-Konzert im Flex.