Österreich

Nach Sperre: Paznaunstraße wieder befahrbar

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:41

Nach einer Sperre wegen enormer Schneefälle ist die Paznauntalstraße wieder offen, Ischgl und Galtür sind wieder erreichbar. Zeitweise saßen etwa 12.000 Menschen in den beiden Dörfern fest. Im Zillertal saßen Skifahrer in einer Gondel fest.

Nach einer Sperre wegen enormer Schneefälle ist die Paznauntalstraße wieder offen, Ischgl und Galtür sind wieder erreichbar. Zeitweise saßen etwa 12.000 Menschen in den beiden Dörfern fest. Im Zillertal saßen Skifahrer in einer Gondel fest.

Nachdem die Straßensperren in Tirol wieder aufgehoben sind, sind nun einige Orte in der Obersteiermark abgeschnitten. Rund 800 Menschen in mehreren Ortschaften sind von den Behinderungen betroffen, meldet der ORF. So sitzen auf der Planneralm rund 300 Personen fest, weil die dorthin führende Straße gesperrt wurde. Ebenfalls abgeschnitten ist ein Teil von St. Nikolai.

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Am Mittwochvormittag entschied die Lawinenkommission, dass die Sperre aufgehoben wird. "Momentan haben wir tolles Wetter, die Sonne scheint und die Straßen sind problemlos befahrbar", erklärt Alfons Parth vom Tourismusverband Paznaun-Ischgl.

Von einer Abreisewelle könne aber keine Rede sein: "Bei diesem schönen Wetter fahren diejenigen heim, die wirklich abreisen müssen."

In Teilen der Obersteiermark waren am Dienstagabend rund 800 Personen in mehreren Ortschaften von der Umwelt abgeschnitten, teilte die Landeswarnzentrale mit. Weiters gesperrt waren die oberösterreichische Seite der Koppenstraße L701, die Verbindung Wildalpen - Rotwald, die Straße auf den Loser sowie in der Gemeinde Rohrmoos die Ortsteile Ober- und Untertal.

Die BH Liezen verfügte die Sperre der Planneralmstraße in der Gemeinde Donnersbach sowie der Sölkpassstraße L704, wo Ortsteile von St. Nikolai nicht erreichbar waren. Laut Warnzentrale waren auf der Planneralm rund 300 und in St. Nikolai mehr als 500 Personen betroffen, Probleme gab es in einigen Bereichen auch mit der Versorgung von Tieren.

Lawinenabgang in St. Anton

Lawinenalarm gab es am Montagnachmittag in St. Anton. Ein Bergretter hatte gegen 13.25 Uhr einen Lawinenabgang beobachtet. Er suchte sofort den Lawinenkegel mittels LVS ab. Dabei wurde ein Skistock gefunden, worauf sämtliche Rettungskräfte alarmiert wurden. Der gesamte Lawinenkegel wurde abgesucht. Die Suche nach einem möglichen Verschütteten verlief aber negativ. Bei dem Schneebrett handelte es sich um eine Bodenlawine, welche spontan als Staublawine abging. Die Lawine erreichte ein Ausmaß von ca. 350 bis 400 Meter Länge und eine Breite von ca. 80 bis 90 Meter Breite im Auslauf.

APA/red

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