Jeder Künstler braucht einen kontroversen, ersten Auftritt, um sich ins Rampenlicht zu stellen. ÖVP-Hinterbänkler Philipp Michalitsch hatte seinen mit einem Rap-Video, in dem er FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache angreift. Nun, da er die Aufmerksam hat, legt er nach. Mit einem Song über sich selber.
. Nun, da er die Aufmerksam hat, legt er nach. Mit einem Song über sich selber.
Philipp Michalitsch, auf dem 33. Listenplatz der ÖVP für die bevorstehende EU-Wahl befindlich, möchte mit seiner Musik anscheinend unbedingt möglichst viele junge Wähler ansprechen. Im neuen Clip transportiert er mit seinem Sprechgesang diesmal eher eigene Messages, als über andere herzuziehen.
Sebastian Kurz ist "der Hit"
"Genug von Parteien, eigentlich mag ich sie nicht, denn Politik wird erst durch sie zu einer Leidensgeschicht'", betont der Jung-Politiker, dass er, obwohl für die Volkspartei ins Rennen gehend, nicht den Schwarzen angehört. Außenminister Sebastian Kurz ist "der Hit", in dessen Fahrwasser "jetzt alle mitziehen".
Ganz ohne Seitenhiebe auf andere Politiker geht es aber auch diesmal nicht. Die graue SP-Eminenz Josef Cap wird von ihm als "Supersesselkleber" tituliert und Kanzler Faymann schaut in dem PowerPoint-Präsentations-Clip hinter einem Schuldenberg hervor. "Ein Schuss ins Knie" wäre es, jemand anderen als ihn zu wählen, weil "die sind alle gleich".