Immer wieder kommt es in Niederösterreich bei Radfahrern zu Poller-Unfällen. Die eigentlich gut gemeinten Sperren für den Pkw-Verkehr, sollen vierspurige Fahrzeuge fernhalten, aber: Für Radler sind sie oft ein Hindernis.
Aus diesem Grund spricht sich die Radlobby Niederösterreich unter Obmann Karl Zauner auch gegen solche Poller aus. "Fahrverbote fur Kfz sollten ausreichen, die entweder durch einen verordneten Radweg oder durch ein allgemeines Fahrverbot ausgenommen Radfahrer gekennzeichnet sind", heißt es in einer Aussendung.
"Gemeinden werden alleine gelassen"
Die Lobby nimmt diesbezüglich auch das Land NÖ in die Pflicht. Die Zuständigkeiten seien oft nicht eindeutig, weshalb Zauner rät, diese auch auf Landstraßen dem Land zu übertragen.
"Die Landespolitik baut den Autoverkehr nach wie vor aus, verbreitert die Landesstraßen, beschleunigt die Geschwindigkeit und erhoht damit auch die Gefahren. Die Gemeinden werden mit den Folgen fur den Radverkehr alleine gelassen", so die Lobby.