In dem Video sprach der Angeklagte von einer "Überraschung". Eine bedrohliche Ankündigung, wenn man bedenkt, dass gegen ihn auch noch ein Ermittlugsverfahren wegen terroristischer Vereinigung läuft.
Aufgrund der angekündigten Überraschung wurden daraufhin Polizisten und Verfassungsschutzbeamte vor dem Landesgericht selbst und auch vor dem Verhandlungssaal positioniert. Dort hätte sich der Angeklagte eigentlich wegen schwerer Körperverletzung und Drogen-Delikten verantworten sollen.
Die angekündigte Überraschung stellte sich aber als harmloser dar, als vorerst vermutet. Der Angeklagte war schlicht und einfach nicht zu seiner Verhandlung erschienen. Laut "APA" soll er sich derzeit in Deutschland aufhalten, denn in Österreich besteht gegen ihn ein Aufenthaltsverbot. Wäre er erschienen, hätte man ihn aufgrund von Fremdenrecht in Schubhaft nehmen können. Die Sicherheitskräfte konnten nach der Entwarnung wieder abziehen.