Nach Todes-Tornado – hier drohen heute neue Unwetter

Der Norden kann aufatmen, der Unwetter-Schwerpunkt verlagert sich am Freitag in den Alpenraum und den Süden Österreichs.

Nach den verheerenden Unwettern, die am Donnerstag direkt hinter der österreichischen Grenze im tschechischen Südmähren in einem tödlichen Tornado gipfelten, wird es in Österreich endlich wieder etwas ruhiger. Der stark gebeutelte Norden kann am heutigen Freitag endlich aufatmen, währenddessen brauen sich aber im Süden neuerlich dunkle Wolken zusammen.

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Für Kärnten, die Steiermark und das Südburgenland wurden von den Experten der Österreichischen Unwetterzentrale Gewitter-Vorwarnungen ausgegeben. Besonders in der Steiermark könnten die Unwetter heute heftiger ausfallen. Ursache dafür ist die Luftmassengrenze, die allmählich in Richtung Balkan weiterzieht. Zum Wochenende hin sinkt die Unwettergefahr dann glücklicherweise im ganzen Land.

Die Prognose im Detail

Am Freitag steigt die Gewittergefahr im Tagesverlauf neuerlich an, wobei sich der Schwerpunkt ins zentrale Bergland und in den Südosten verlagert.

Örtlich besteht hier die Gefahr von Hagel und ergiebigen Regenmengen in kurzer Zeit! Im Raum Graz wurde am Nachmittag die höchste Unwetterwarnstufe ausgerufen:

Unwetter-Warnungen für Österreich am Freitag, 25. Juni. Stand 15 Uhr.
Unwetter-Warnungen für Österreich am Freitag, 25. Juni. Stand 15 Uhr.UWZ
Das Ende der Unwetter

Am Samstag scheint nach Auflösung lokaler Restwolken häufig die Sonne. Tagsüber bilden sich im Berg- und Hügelland sowie im Nordosten einzelne Schauer oder kurze Gewitter, sonst bleibt es meist trocken. Die Unwettergefahr ist – endlich – nur noch gering bis gar nicht mehr gegeben.

Bei mäßigem West- bis Nordwestwind liegen die Höchstwerte zwischen 22 und 30 Grad.

Neue Hitzewelle im Anmarsch

Am Sonntag scheint meist von Beginn an die Sonne. Tagsüber bilden sich im Berg- und Hügelland wieder Quellwolken und am Nachmittag muss man von Vorarlberg bis in die Obersteiermark mit lokalen Schauern und Gewittern rechnen.

Abseits der Berge bleibt es meist trocken. Bei meist nur schwachwindigen, nur auf den Bergen leicht föhnigen Verhältnissen, werden sommerliche 25 bis 32 Grad erreicht.

Neue Woche beginnt mit 35 Grad

Am Montag steigert sich die Hitze weiter. Im ganzen Land scheint von der Früh weg die Sonne, auch im weiteren Verlauf bilden sich höchstens kleine und daher harmlose Quellwolken über den Bergen. Erst am Abend könnte es aus heutiger Sicht in Vorarlberg gewittrig werden.

In den Nordalpen ist es föhnig, im östlichen Flachland weht lebhafter Südostwind. Mit den Temperaturen geht es noch ein gutes Stück bergauf, sie steigen auf 28 bis 35 Grad. Die Hitzepole liegen dabei in Niederösterreich und in Kärnten.

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