Der ehemalige italienische Ski-Profi Peter Runggaldier hat sich nach dem tragischen Verkehrsunfall in den Dolomiten erstmals an die Öffentlichkeit gewandt. In einem Instagram-Posting bat der 57-Jährige darum, seinen Schmerz zu respektieren.
"Im Zusammenhang mit dem schweren Verkehrsunfall, in den ich verwickelt war, bitte ich euch, meinen Schmerz und mein Bedürfnis nach Privatsphäre zu respektieren", schrieb der Südtiroler. Seine Gedanken seien bei allen Betroffenen und deren Familien. Weitere Interviews oder Stellungnahmen werde er vorerst nicht geben.
Bei dem Unfall am 23. Juni auf der Passstraße zum Pordoijoch war Runggaldier mit seinem Motorrad mit einer deutschen Radfahrerin kollidiert. Die 30-Jährige, die sich auf Hochzeitsreise in Südtirol befand, erlitt dabei schwerste Verletzungen und starb wenige Wochen später im Krankenhaus.
Auch Runggaldier wurde bei dem Zusammenstoß verletzt und zog sich mehrere Knochenbrüche zu. Nach italienischen Medienberichten arbeitete der frühere Skirennläufer von Beginn an mit den Ermittlern zusammen und erkundigte sich wiederholt nach dem Zustand der Verunglückten.
Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Ein Alkoholtest bei Runggaldier verlief negativ. Zudem gibt es laut bisherigen Zeugenaussagen keine Hinweise darauf, dass der 57-Jährige mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war.