Im Jänner 2019 wechselte Sala vom französischen Erstligisten Nantes für die Summe von 17 Millionen Euro zu Cardiff City. Zwei Tage nach dem fixierten Wechsel, als Sala von Frankreich in die walisische Stadt fliegen wollte, kam es zum tragischen Absturz. Der damals 28-jährie Fußballer und der Pilot des Privatflugzeugs kamen dabei ums Leben.
Nach der Tragödie folgte eine Schlammschlacht der beiden Vereine, die schließlich vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS endete. Denn der englische Zweitligist weigerte sich hartnäckig, die vereinbarte Ablösesumme für den verstorbenen Fußballer zu bezahlen. Dem Urteil zufolge hätte die erste Rate in der Höhe von sechs Millionen Euro an Nantes überwiesen werden sollen. Cardiff City lehnte dies allerdings ab. "Wir haben es nicht bezahlt und haben zu diesem Zeitpunkt nicht die Absicht, zu bezahlen, bis gewisse Verhandlungen zu Tragen kommen", sagte Mehmet Dalman, der Boss des Vereins, gegenüber der "BBC ".
Derweil reagierte die English Football League EFL, sprach eine Transfersperre gegen den Championship-Klub aus. Cardiff City darf im kommenden Winter keine Spieler unter Vertrag nehmen.
Die Transfersperre ist für den Zweitligisten vorerst aber noch unbedeutend, denn das Übertrittsfenster öffnet sich erst im Jänner. Aktuell läuft ein Berufungsverfahren vor einem Schweizer Bundesgericht. Eine Entscheidung könnte möglicherweise erst fallen, nachdem sich das Transferfenster am 31. Jänner wieder geschlossen hat.