Brutale Attacke auf Chauffeur in Wiener Neustadt: Opfer erholt sich im Krankenhaus von Verletzungen. Die Fahnder haben noch keine Spuren von den Tätern. Verunsicherung bei Taxifahrern: Die Angst fährt mit.
Rudolf B. (68) erholt sich im Landeskrankenhaus von Wiener Neustadt langsam von den schweren Verletzungen, die ihm die noch unbekannten Räuber zugefügt hatten. Wie berichtet hatten ihn zwei Männer in der Nacht auf Sonntag in Wiener Neustadt erst mit einem Reizgasspray außer Gefecht gesetzt, ihn aus dem Taxi gezerrt und mit Baseballschlägern an Kopf und Oberkörper malträtiert. Danach waren die Täter mitdem Auto des Mannes, einem silbergrauen Audi A6 mit Kennzeichen WN 230 J geflohen.
Die Fahndung der Polizei konzentriert sich einerseits auf die Suche nach dem Wagen. Andererseits werten die Kriminalisten auch mehrere Videoaufzeichnungen aus der Wiener Neustädter Innenstadt aus. Ein Fahnder: Es ist sehr viel Material vorhanden, Hunderte Personen sind darauf festgehalten. Das Taxi selbst wurde leider nicht gefilmt, aber vielleicht ergibt sich aus den anderen Aufzeichnungen eine Spur.
Nun herrscht bei den Taxlern in Wiener Neustadt Entsetzen über das Übermaß an Brutalität, mit welchem die Tat begangen wurde. Und die Fahrer machen sich Sorgen, dass es jeden treffen kann.
Oswald Hicker