Ein spektakulärer Verkehrsunfall auf der Westautobahn forderte zwar keine Verletzten, gefährdete aber die Umwelt. Nach einem Lkw-Crash fuhr ein nachkommender Sattelschlepper über einen Wrackteil, wodurch der Tank aufgerissen wurde und Diesel ausdrang.
Kurz nach 2 Uhr kam ein 22-jähriger Lkw-Fahrer auf der Westautobahn in Wals in Fahrtrichtung Deutschland von der Fahrbahn ab. Daraufhin kollidierte der Laster mit Leitpflöcken sowie einem Richtungspfeiler, überschlug sich und schlitterte 200 Meter weiter. Der Lkw kam auf dem linken Fahrstreifen der Tauernautobahn (A10) zum Liegen. Zum Glück stieg der Fahrer heil aus dem Laster aus.
Das Unfallwrack wurde abgeschleppt. Aber noch während der Aufräumarbeiten und der Unfallaufnahme durch die Autobahnpolizei Anif passierte ein 50-jähriger Mann aus Hallein mit seinem Sattelkraftfahrzeug die Unfallstelle. Dabei überfuhr er ein noch herumliegendes Eisenrohr, wodurch der Tank des Lastwagens aufgerissen wurde.
Durch das Leck strömten insgesamt 650 Liter Diesel aus. Ein Großteil davon versickerte im Boden und in der Kanalisation. Nun wird versucht, Schadensbegrenzung zu betreiben und die Umwelt vor dem Treibstoff zu schützen.