Die Schiedsrichter und VAR-Entscheidungen stehen in der noch jungen Bundesligasaison im Fokus. Auch am fünften Spieltag gab es wieder Grund zur Aufregung. Und zwar bei den Spielen der Wiener Austria gegen Altach, und bei der Partie Blau-Weiß Linz gegen Austria Klagenfurt.
Während Linz-Trainer Gerhard Scheiblehner nach der Partie wegen einer Roten Karte für Fabio Strauss außer sich war, war ein Handspiel bei der Austria der Grund für das Kopfschütteln bei den Wienern.
Altach-Spieler Mike-Steven Bähre bekam den Ball im Strafraum an die Hand. Der Schiedsrichter sah kein Vergehen und auch der VAR meldete sich nicht.
"Warum es in dieser Situation zu keinem On-Field-Review gekommen ist, erschließt sich der heimischen Fußballwelt, inklusive mehrerer Experten, ebenso wenig wie die Begründung, dass 'keine klaren, beweiskräftigen Bilder' vorgelegen seien", heißt es jetzt in einem Statement der Violetten.
Und weiter: "Aufgrund der letzten Ereignisse benötigt es aus unserer Sicht Maßnahmen für eine positive Entwicklung, um eine faire Bewertung aller Teams und Spieler gewährleisten zu können. Austria Wien steht der ÖFBL und dem ÖFB jederzeit zur Seite, um Fehler weiter zu minimieren und das Schiedsrichterwesen in Österreich und damit einhergehend auch den heimischen Fußball weiter zu verbessern"
Eine mögliche Änderung wird derzeit bei der U20-Frauen-Weltmeisterschaft getestet. Dort können die Coaches zweimal pro Spiel per Challenge den Unparteiischen zum VAR-Review zwingen. Liegt der Coach richtig erhält man eine weitere Challenge. Die Österreicherinnen machte davon bereits im ersten Gruppenspiel mit Erfolg Gebrauch.