Nach Wien, auch Jacken für Obdachlose in Salzburg

Bulgarien forderte mit dieser Hilfsaktion die Welt heraus. Nach Graz und Wien nahm nun auch Salzburg die Herausforderung an.

Wie "Heute" berichtete fand sich in Wien eine sechsköpfige Gruppe zusammen, um Obdachlosen die kalte Jahreszeit zu erwärmen. Sie sammelten Winterkleidung und hängten diese mit aufmunternden Notizen auf Bäume. Nun schwappte die Aktion auch nach Salzburg.

"Zeichen der Solidarität gegen (soziale) Kälte"

Vor allem in Österreich findet das Hilfsprojekt, welches ursprünglich aus Bulgarien und der Türkei kommt, viele Nachahmer. Zuerst nahm Graz die Herausforderung an, dann Wien und nun auch Salzburg.

Der gesamte 20-köpfige Vorstand des Salzburger Vereins "Vielfalt in Aktion" organisierte nach dem Wiener Vorbild eine herzige Spenden-Aktion. Rund 50 Jacken konnten gesammelt werden. Diese wurden von fünf engagierten Freiwilligen am Bahnhofsviertel und in der Umgebung Elisabeth-Vorstadt aufgehängt - gemeinsam mit aufmunternden Notizen. Frierende Obdachlose konnten diese einfach nehmen.

"Letztendlich geht es um die Solidarität in der Gesellschaft. Gerade Zeiten in denen es auch sozial kälter wird. Wir wollten ein Zeichen setzen, dass es auch Menschen gibt die Positives tun.", so VIA-Obmann Tarik Mete im Gespräch mit "Heute".

Verein fordert Politiker heraus

Der Via-Obmann ging nach der Aktion noch einen Schritt weiter. Er forderte Vize-Bürgermeisterin der Stadt Salzburg Anja Hagenauer (SPÖ), Bürgermeister Stellvertreter Bernhard Auinger (SPÖ) und Martina Berthold (Grüne) Landesrätin für Integration und Asyl dazu auf, ebenfalls die Herausforderung anzunehmen. Anja Hagenauer und Martina Berthold willigten sagten bereits zu, wie Tarik Mete im Gespräch mit "Heute"verrät.

(mp)

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