Nach der großen Roxette-Party in Wien folgt für die Band ein bitterer Rückschlag. Die geplanten Konzerte in Nordamerika fallen ins Wasser – und auch Frontmann Per Gessle ist darüber alles andere als glücklich.
Nur wenige Tage nach dem gefeierten Auftritt beim "Donauinsel Open Air" am 22. Juli müssen Roxette ihren Fans in Übersee eine Enttäuschung mitteilen.
Die geplanten Shows der "40th Anniversary Tour" wurden abgesagt beziehungsweise verschoben. Als Gründe nennt der Veranstalter Live Nation "logistische Gründe und massiv gestiegene Tourneekosten". Laut "Gala.de" soll allerdings auch der schwache Ticketverkauf eine Rolle gespielt haben.
Per Gessle meldete sich selbst zu Wort und erklärte: "Lena, die Band und ich sind natürlich enttäuscht." Gerade die USA seien für Roxette ein wichtiger Markt, schließlich ist die Gruppe dort beim Streaming besonders erfolgreich. Doch viele Klicks und Streams bedeuten offenbar nicht automatisch volle Hallen.
Trotz des Rückschlags geht die Reise für Roxette weiter. Nach dem Tod von Sängerin Marie Fredriksson im Jahr 2019 hatte Gessle mit Lena Philipsson eine neue Stimme für die Kultsongs gefunden und die Band zurück auf die Bühne gebracht. Die Europa-Termine der Jubiläumstour stehen weiterhin an.