Familie muss zahlen

Nach Zug-Crash – schwerverletzter Wiener jetzt im AKH

Nach tagelanger Ungewissheit gibt es endlich gute Nachrichten für Arpit S.  (26) und seine Familie: Der Transport nach Österreich ist nun geglückt.
Christian Tomsits
20.08.2026, 14:11
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Der bei einem schweren Zugunglück am 1. August in der Slowakei lebensgefährlich verletzte Wiener Arpit S. (26) kam am Donnerstag ins Wiener AKH. Wie berichtet, war der 26-Jährige bei einer Lieferfahrt in der Slowakei mit seinem Kleinbus auf einem ungeschützten Bahnübergang verunglückt – das Auto wurde völlig zerfetzt.

Arpit überlebte, erlitt durch den heftigen Zusammenstoß zahlreiche Knochenbrüche und schwere innere Verletzungen. Ärzte mussten ihm die Milz entnehmen, konnten ihm aber das Leben retten. Dennoch fühlte sich die Familie von der Versicherung völlig im Stich gelassen.

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Beim schweren Unfall erlitt Arpit ein Polytrauma und innere Verletzungen, lag zwei Wochen im Koma.
privat

Familie musste für Transport blechen

"Niemand war für uns erreichbar", hieß es. "Keiner wollte verantwortlich sein, was die Kostenübernahme angeht", so seine Schwester zu "Heute". Weil eine rasche Lösung ausblieb, organisierten die Angehörigen den Ambulanztransport schließlich selbst – und bezahlten das Grüne Kreuz aus eigener Tasche. Kostenpunkt: 2.800 Euro. Gemeinsam mit vorgestreckten Spitalskosten in der Slowakei mussten sie Tausende Euro bezahlen. Ob die Versicherung das übernimmt – unklar.

Fix ist hingegen: Mit der Rückkehr ist Arpits Leidensweg weiterhin nicht vorbei. Weitere Behandlungen und eine Genesungsphase stehen ihm bevor. Für seine Familie zählt vorerst aber vor allem eines: Dass der 26-Jährige wieder sicher in Österreich ist. Die Angehörigen hoffen nun auch auf eine Klärung der offenen Kosten. Zudem denken sie über eine Spendenaktion nach, um die finanzielle Belastung nach dem schweren Unfall abzufedern.

Die SVS hatte gegenüber "Heute" erklärt, aus Datenschutzgründen keine Auskünfte zum konkreten Fall geben zu können. Man sei aber über die Angelegenheit informiert und werde sich "selbstverständlich im Rahmen unseres Zuständigkeitsbereiches" darum kümmern.

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