Nachbarn können Familiendrama nicht fassen

Bild: Daniel Schreiner

Es sind Bilder, die eine heile Welt vorgaukeln. Eines zeigt Fabian und Michelle stolz auf dem Abschlussfoto eines Schwimmkurses der Sportunion Böheimkirchen, ein anderes Sebastian und seinen Bruder Fabian lachend beim Antrittsbesuch in ihrer Volksschule.

Die Buben gingen in die vierte Klasse, das Mädchen in die erste ("Heute" druckt die Fotos der getöteten Kinder bewusst nicht). Der Schein trog. Die Mutter soll das Haus nur verlassen haben, um die Kinder zum Schulbus zu bringen und abzuholen – sonst nie. Selbst der Bürgermeister der kleinen Gemeinde, Johann Hell, wusste nichts von Oma Mathilde, Peter R. und den Kindern. Auch die mutmaßliche Täterin Monika R. trat öffentlich kaum auf.

Im Ort kann niemand die Tat fassen. Nachbar Enk ringt weinend um Worte, die kleine Johanna sagt: "Ich kannte die Kinder aus der Schule, sie waren nett." Und fügt hinzu: "Ein Wahnsinn. Die Menschen sind einfach Kreaturen".

Eine Obduktion wurde angeordnet, die Erhebungen laufen.

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