Nächster Anti-VdB-5er aufgetaucht

Offenbar kursieren mehrere Geldscheine, auf denen der Bundespräsident beschimpft wird.
Eine Kassiererin in einem Wiener Supermarkt fand vor einem Jahr einen 5-Euro-Schein, auf dem Bundespräsident Alexander Van der Bellen beschimpft wurde – "Heute" berichtete. Nun fand die Angestellte, durch deren Hände täglich hunderte Scheine gehen, ein weiteres Exemplar in ihrer Kassenlade.

"Zuerst dachte ich, dass es der selbe Schein war", so Marianna H. zu "Heute". "Erst, als ich das Foto vom letzten 5er am Handy fand, bemerkte ich: Es ist die selbe Schrift, aber ein anderer Schein." Ein Serientäter also?

Welcher Kunde mit der bekritzelten Banknote bezahlte, daran könne sie sich nicht erinnern. Fest steht aber: Mutwillig beschädigte Banknoten werden von der Österreichischen Nationalbank nicht gegen neue ausgetauscht; auch der Handel kann die Annahme verweigern.

Austausch nur bei unabsichtlicher Beschädigung

"Sinn des Geldes ist, damit zu bezahlen. Alles was sonst damit gemacht wird ist eine absichtliche Beschädigung", so ein Experte der Nationalbank zu "Heute". Nur, wenn eine Banknote unabsichtlich zerstört, verbrannt, verdreckt oder auf andere Weise in Mitleidenschaft gezogen wird, könne man die Banknote in seiner Hausbank gegen eine unbeschädigte ersetzen lassen. "Mit einem fundierten Hintergrund, sprich, bei einem Wohnungsbrand oder Autounfall, kann ein neuer Geldschein beantragt werden".

Bestätigt sich bei der Prüfung durch die ÖNB, dass das Geld unabsichtlich zu Schaden kam, wird die Banknote ersetzt "Mindestens 51 Prozent des Geldscheines müssen jedoch noch vorhanden sein sein, um ihn prüfen und ersetzen zu können." (pic)



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