Nächster Tiefgaragen-Ärger für Linz

Bild: privat

Eine geplante Tiefgarage unter dem beliebten Andreas-Hofer-Park in Linz sorgte bereits für Aufregung bei den Anwohnern. Und jetzt droht der Stadt der nächste Parkgaragen-Ärger. Im Domviertel sind 200 Tiefgaragenstellplätze geplant. NEOS-Fraktionschef Lorenz Potocnik will den dreistöckigen Betonbau verhindern.

Eine geplante Tiefgarage unter dem beliebten Andreas-Hofer-Park in Linz sorgte bereits für . Und jetzt droht der Stadt der nächste Parkgaragen-Ärger. Im Domviertel sind 200 Tiefgaragenstellplätze geplant. NEOS-Fraktionschef Lorenz Potocnik (Foto oben) will den dreistöckigen Betonbau verhindern.
Eine Baufirma will unter dem Andreas-Hofer-Park eine große Tiefgarage bauen, Anwohner haben inzwischen 1.000 Unterschriften dagegen gesammelt, diese bereits an Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) übergeben.

Das war vor wenigen Tagen. Inzwischen droht der Stadt aber schon der nächste Tiefgaragen-Ärger. Denn: Die Barmherzigen Brüder wollen im Domviertel eine dreistöckige Tiefgarage bauen – für die Mitarbeiter des dortigen Spitals.

NEOS-Fraktionschef und Stadtplaner Lorenz Potocnik will das Projekt jetzt im nächsten Gemeinderat verhindern (mit einfacher Mehrheit), nennt den Bau ein "Wahnsinnsprojekt". Denn: Das Domviertel sei bereits jetzt verkehrsmäßig völlig überlastet. "Es geht so gut wie nichts mehr. Die Gassen sind extrem eng, die wenigen Fußgängerübergänge unübeschaubar und gefährlich. Und die Luftqualität ist einer der schlechteste der gesamten City, ja von ganz Oberösterreich", kritisiert er.

Zudem sieht er keine Notwendigkeit für den Bau einer neuen Tiefgarage, denn: "In unmittelbarer Nähe sind weitere Garagen-Großprojekte mit über 1.000 Stellplätzen entweder schon gebaut oder in der Pipeline", argumentiert der NEOS-Fraktionsvorsitzende. Außerdem sei die Begründung der Barmherzigen Brüder, man bräuchte mehr Stellplätze für die Spitalsarbeiter, nicht nachvollziehbar. Denn: "Der Standort ist hervorragend öffentlich angebunden."

Potocnik will das Projekt jetzt im nächsten Gemeinderat (am 2. März) verhindern. Das wäre mit einfacher Mehrheit möglich. Andere Parteien hätten ihm bereits signalisiert, mitzustimmen. Sagt er.

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