Die aktuelle Prognose des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) liegt bei lediglich 1,1 Prozent Wachstum. Für die Regierung heißt das: mehr sparen, um die Steuerreform "durchzubringen"!
Die aktuelle Prognose des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) liegt bei lediglich 1,1 Prozent Wachstum. Für die Regierung heißt das: mehr sparen, um die Steuerreform "durchzubringen"!
Die gute Nachricht: Österreichs Wirtschaft wächst. Die schlechtere: allerdings sehr langsam! Das ist in Kurzform die aktuelle Wifo-Prognose. Ein reales (inflationsbereinigtes) Wachstum von 0,5 Prozent für heuer, immerhin 1,1 Prozent für 2016 und durchschnittlich 1,3 Prozent bis 2019: So lauten die Voraussagen der Wirtschaftsforscher.
Das könnte, so fürchten einige, auch die geplante Steuerreform beeinflussen. Aus bisheriger Sicht sollte vielen Arbeitnehmern durch eine Änderung der Steuerklassen mehr Geld in Börsel bleiben. Doch das gebremste Wachstum zwingt dem Finanzminister laut Wifo zumindest zwei Milliarden Euro Einsparungen zusätzlich auf. Und als langfristige Folge der Wachstumsschwäche wird laut Prognose auch die Arbeitslosigkeit bis zum Jahr 2017 weiter auf 5,4 Prozent ansteigen.
Noch ist auf den internationalen Finanzmärkten das Thema Eurokurs nicht ausgestanden. Besonders Häuslbauer und Wohnungskäufer stöhnen unter ihren Frankenkrediten. Prinzipiell raten alle Banken zu einem Umstieg auf Euro. Achtung: Die Umwandlung sollte jedenfalls spesenfrei erfolgen.
In der heimischen Bankwelt vollzieht sich gerade eine digitale Revolution. Fast jeder zweite Österreicher nutzt bereits Online-Banking für Kontostand und Überweisungen. Als Antwort auf Google, Amazon und Co. werden neue digitale Angebote entwickelt.