Heute, Donnerstag, präsentierte Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) die Details zu den Öffnungsschritten in Oberösterreich. Man werde nicht, wie in anderen Bundesländern, schon mit 12. Dezember aufsperren. Sondern: Oberösterreich bleibt bis einschließlich 16. Dezember im Lockdown.
Dann, am 17. Dezember, sperrt aber alles auf. Handel, Friseure, Hotels, Gastro. Nur: Wie in allen anderen Bundesländern wird auch die Nacht-Gastro in Oberösterreich vorerst geschlossen bleiben. Es gibt keine Partys, kein Après-Ski.
Disco-Betreiber Marc Zeller, Chef der Linzer "Remembar" ist sauer. "Wir sind sehr enttäuscht, dass es wieder so weit gekommen ist, dass die Nacht-Gastro weiterhin geschlossen bleibt."
Und er erklärt auch, warum er verärgert ist: "Wir haben immer alle Maßnahmen erfüllt und mitgetragen. Wir von der Nacht-Gastro sind wieder mal die Leidtragenden – das ist nicht einzusehen. Noch dazu, weil wir immer die schärfsten Auflagen haben, die wir auch immer mitgetragen haben."
„"Befürchten, dass weitere Mitarbeiter abwandern"“
Und weiter: "Im Dezember geschlossen halten zu müssen, ist sehr schmerzhaft, weil ja das Trinkgeld vor allem in der Weihnachtszeit ein wesentlicher Bestandteil des Gehalts ist. Dass können die staatlichen Hilfen nicht ersetzen. Wir haben Befürchtungen, dass weitere Mitarbeiter in andere Branchen abwandern."