Am Wochenende ging es heiß her beim "Donaufestival" in Krems, am zweiten Tag gab es gleich eine Neuerung. Zum ersten Mal wurde die Dominikanerkirche in der Kremser Altstadt bespielt.
Die österreichische Künstlerin und Choreografin Doris Uhlich lud zu einer mehrstündigen Meditation im Adams- und Evakostüm.
Die Wände und der Boden korrespondierten mit den rund 30 männlichen und weiblichen Körpern, die die Künstlerin in das lang gezogene Kirchenschiff stellte. Die Besucher verfolgten aufmerksam die Entwicklung des Stücks "Habitat".
Zunächst nur mit ein paar Protagonisten, steigerte sich die Performance, immer mehr nackte Körper tanzten und mischten sich durch das in der Kirche verteilt stehend und sitzende Publikum.
(wes)