Nackte Aktivisten spielten vor Steffl Delfin-Mord

Sechs halbnackte Tierschützer des Vereins gegen Tierfabriken nahmen am Mittwoch die klirrende Kälte in Kauf, um im Delfin-Look gegen die Massentötung der Meeressäuger in Japan zu protestieren.
zu protestieren.

Die Aktivisten inszinierten den Delfinmord direkt vor dem Stephansdom. Die durch Bodypainting in Delfine verwandelten Tierschützer lagen im blutgetränkten Meer aus rotem Styropor, während sie von zwei Jägern mit Speer und Machete malträtiert wurden. 40 weitere Aktivisten hielten Plakate und Transparente hoch.

Der Verein gegen Tierfabriken will mit der Aktion auf das jährliche Massaker an Delfinen in Asien aufmerksam machen, dem laut VGT jedes Jahr etwa 2000 Delfine zum Opfer fallen. Einige Überlebende landen in Delfinarien, deren Gefangene sie ein Leben lang bleiben.

"Tradition kann nicht als Ausrede ausreichen, derartige Grausamkeiten zu begehen", sprach VGT-Obmann Martin Balluch ins Megafon. Einige Passanten unterschrieben eine an die japanische Regierung gerichtete Petition, die ein Ende des Delfinmords fordert.
Der Verein gegen Tierfabriken Österreich wurde 1992 in Anlehnung an das Schweizer Pendant gegründet und setzt sich für Tierrechte und Tierschutz ein. Die Aktivisten protestieren unter anderem .
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