Nackte Aktivistin stürmt Wahllokal von Milos Zeman

In Tschechien wird heute die erste Runde des Präsidentschaftswahl beendet. Der Urnengang von Staatspräsident Milos Zeman wurde von einer Femen-Aktivistin gestört.

Tschechiens Staatschef Milos Zeman wollte am Freitag gerade seine Stimme zur Präsidentenwahl abgeben, als sein Urnengang von einer Aktivistin der Frauenrechtsorganisation Femen gestört wurde. Die junge ukrainische Frau riss sich die Bluse vom Leib und beschimpfte den umstrittenen Politiker, der als Favorit gilt, mit der Parole "Zeman - Putins Schlampe". Den Spruch hatte sie auch auf ihren nackten Oberkörper geschrieben.

Leibwächter des 73-Jährigen schreiten sofort ein und überwältigen die Frau. Zeman gibt seine Stimme wenig später (ungestört) ab. Medienberichten zufolge habe sich der Staatschef, der u.a. wegen seiner guten Beziehungen zu Moskau und Peking umstritten ist, von der Attacke durch die Femen-Aktivistin geehrt gefühlt. Immerhin habe dieselbe Organisation auch schon den Papst angegriffen.

Seit Freitag kann die tschechische Bevölkerung ihre Stimme zur Präsidentenwahl abgeben. Am Samstag um 14 Uhr schließen die Wahllokale. Am Abend sollte dann feststehen, wer in der Stichwahl kommt. Als größter Konkurrent Zemans unter den acht Gegenkandidaten des jetzigen Amtsinhabers gilt der Chemieprofessor und Polit-Neuling Jiri Drahos.

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(red)

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