Schon am Vortag wurde eine Zehn-Platz-Strafe für Leclerc bestätigt. Jetzt geht Ferrari auf's Ganze. Die Scuderia tauscht die komplette Antriebseinheit am Boliden des Monegassen, jetzt muss er von ganz hinten ins Rennen am Sonntag (20:00 Uhr, ORF 1) starten.
Nach seinem Motorschaden in Baku wird es nun auch in Montreal fast unmöglich den Grand Prix zu gewinnen.
Einen Vorteil gibt es allerdings. ORF-Experte Alex Wurz erklärt: "Wenn du beim Rennstart im Mittelfeld bist, dann ist die Gefahr für einen Crash sehr, sehr groß. So kann man das Feld in Ruhe von hinten aufrollen. Die Schikanen und langen Geraden liegen dem Ferrari."
Mit dem ganz neuen Motor können die Italiener auch mit mehr Power fahren und müssen die Einheit nicht mehr schonen. Für Spannung am Sonntag ist also auch im hinteren Feld zu rechnen.