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Nächster Ausraster von Tennis-Rüpel Nick Kyrgios

Nick Kyrgios sind wieder die Sicherungen durchgebrannt. Bei seinem Achtelfinal-Erfolg gegen Stefanos Tsitsipas platzte dem Australier der Kragen. 
Heute Redaktion
15.06.2022, 23:03

Der 27-Jährige lieferte gegen den an Nummer zwei gesetzten Griechen phasenweise herausragendes Tennis ab, setzte sich mit 5:7, 6:2 und 6:4 durch und steht beim ATP-500-Turnier von Halle im Viertelfinale. Dort geht es nun gegen den Spanier Pablo Carreno Busta.

Allerdings hing das Spiel neuerlich am seidenen Faden. Der Tennis-Rüpel verlor bereits nach dem ersten Satz die Beherrschung, zertrümmerte einen Schläger. Und lieferte sich beim Stand von 2:0 im zweiten Durchgang ein Wortgefecht mit Stuhlschiedsrichter Timo Janzen. Der hatte den Australier verwarnt, weil dieser sich - nach Ansicht des Unparteiischen - bei Aufschlag Tsitsipas zu lange Zeit ließ, um sich zum Return aufzustellen. Kyrgios rechtfertigte sich damit, dass er erst sein Handtuch holen musste. 

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Verwarnung kassiert

"Die Leute sind doch gekommen, um mich zu sehen", raunte Kyrgios Janzen zu, kassierte schließlich eine Verwarnung, verlangte ein Gespräch mit dem Supervisor. Doch auch das änderte nichts an der Entscheidung des Stuhlschiedsrichters. 

"Er hat gesagt, dass ich zu langsam spiele, aber statistisch gesehen bin ich einer der Schnellsten. Ich musste zur Seitenlinie gehen, um mein Handtuch zu holen. Es gibt etwas, das man Schweiß nennt, das rinnt dir bei 30 Grad Celsius auf die Hände. Ich musste mir die Hände abwischen. Und der gibt mir eine Verwarnung", ärgerte sich der Australier auch nach dem Spiel noch. 

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