Der Trainer-Poker um den neuen Coach von Meister Sturm Graz nimmt weiter Fahrt auf – allerdings mit einem klaren Dämpfer für die Blackies. Maximilian Senft steht den Grazern nicht zur Verfügung. Der Erfolgscoach hat sich entschieden, seinen Weg bei der SV Ried fortzusetzen.
In den vergangenen Tagen war intensiv spekuliert worden, ob der 36-jährige Wiener die Nachfolge von Jürgen Säumel antreten könnte. Nun ist klar: Ried beendet den Poker, Senft bleibt. Klubführung und Trainer verständigten sich darauf, das Thema rasch zu schließen, um wieder volle Konzentration auf die sportlichen Aufgaben zu legen.
Für die Innviertler ist das ein starkes Signal. Senft gilt als zentraler Baustein der sportlichen Entwicklung, seine Arbeit und Führungsstärke genießen intern hohes Vertrauen. Auch langfristig plant Ried mit dem Coach, der maßgeblich am jüngsten Aufschwung beteiligt war.
Für Sturm ist es bereits der zweite Korb in kurzer Zeit. Zuvor waren die Grazer schon bei Gerald Scheiblehner (GC Zürich) abgeblitzt, nun also auch bei Senft. Damit richtet sich der Fokus immer stärker auf einen anderen Bundesliga-Trainer.
Wie bereits berichtete, laufen Gespräche mit SCR Altach über einen möglichen Wechsel von Fabio Ingolitsch. Der 33-Jährige steht in Vorarlberg noch bis Sommer unter Vertrag, erste Kontakte zwischen den Klubs hat es bereits gegeben. Noch sind Details zu klären, eine rasche Einigung gilt jedoch als unwahrscheinlich.