Frances Tiafoe sagte daraufhin seine Teilnahme an den weiteren Matches beim "All American Team Cup" dieses Wochenende in Atlanta ab. Der US-Amerikaner verließ Atlanta, begab sich sofort in Quarantäne. Am Freitag hatte Tiafoe noch zum Auftakt des Turniers gegen Sam Querrey gewonnen.
"Während den vergangenen zwei Monaten habe ich in Florida trainiert und bin dort erst vergangene Woche negativ getestet worden", schrieb Tiafoe auf Twitter. "Ein weiterer Test Anfang nächster Woche ist vorgesehen, aber ich habe mich bereits dem Quarantäneprotokoll unterzogen, wie es die Ärzte hier in Atlanta vorgeschlagen haben."
Beim Turnier In Atlanta sind 400 Zuschauer zugelassen. Obwohl einer der Spieler positiv getestet wurde, soll das Turnier fortgesetzt werden. Die Organisatoren gaben an, alle Spieler bei ihrer Ankunft getestet und täglich die Temperatur der Teilnehmer geprüft zu haben. "Tiafoe hat den Veranstaltungsort verlassen und wird am Rest des Cups nicht mehr teilnehmen. Wir werden uns weiterhin an alle Richtlinien der örtlichen Gesundheitsbehörden halten", hieß es in einem Statement.
Die positiven Corona-Fälle sind nicht die ersten im Tennis-Zirkus. Bei der "Adria Tour" in Kroatien und Serbien hatte sich Novak Djokovic (SER), Grigor Dimitrow (BUL), Borna Coric (KRO) sowie zahlreiche Betreuer mit Covid-19 infiziert.