Dabei war der mittlerweile 37-jährige Fußball-Superstar erst im August 2021 von Juventus Turin zu seinem Ex-Klub nach Manchester zurückgekehrt. Die Saison verlief für die "Red Devils" allerdings nicht nach Wunsch. United belegte nur den sechsten Tabellenrang, muss in der kommenden Saison in der Europa League an den Start gehen. Das kommt für Ronaldo jedoch nicht infrage. In den letzten 19 Saisonen spielte der Torjäger stets in der Champions League. Und das soll auch in der Spielzeit 2022/23 so sein. Außerdem sei der fünffache Weltfußballer von den Neuzugängen des Premier-League-Klubs nicht überzeugt.
Ronaldo fehlte zuletzt bei den United-Trainingseinheiten, aus "familiären Gründen", wie United mitteilte. Sein Star-Berater Jorge Mendes befindet sich bereits intensiv auf Vereinssuche.
Doch das gestaltet sich alles andere als leicht. Denn für den 37-Jährigen hagelt es Absagen. Bayern München winkte in Form von Vorstand Oliver Kahn schnell ab. Paris St.-Germain machte bereits klar, keinen Platz im Kader zu haben. Fährten nach Italien, wo Roma und Neapel als interessiert galten, kühlten schnell ab. Die Gründe sind immer ident: Einerseits Ronaldos Gehaltsvorstellungen von kolportierten 27 Millionen Euro netto, andererseits, weil ein Engagement des Superstars das Teamgefüge durcheinanderbringen könnte.
Am Donnerstag vermeldeten nun "The Athletic" und die "Daily Mail" übereinstimmend, dass sich auch Chelsea aus dem Poker um den 37-Jährigen zurückgezogen hat. Der neue Klub-Besitzer Todd Boehly traf sich mit Ronaldo-Berater Mendes, nun kam jedoch das Veto von Coach Thomas Tuchel. Der deutsche Trainer habe klargemacht, dass der fünffache Weltfußballer nicht zum Spielstil der Londoner passe.
Damit werden Ronaldos Alternativen immer geringer. Barcelona wurde zuletzt als Kandidat ins Spiel gebracht, sollte der Transfer von Wunschstürmer Robert Lewandowski platzen. Außerdem habe der Portugiese laut "AS" ein 300 Millionen Euro schweres Angebot aus dem arabischen Raum vorliegen. Ronaldo solle 125 Millionen Euro pro Saison kassieren - für zwei Jahre. Dass der so ehrgeizige Torjäger dieses Offert annimmt, darf jedoch bezweifelt werden. Auch, wenn die Alternativen immer weniger werden...