Nächstes Debakel: Vettel rechnet hart mit Ferrari ab

Sebastian Vettel
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Die Stimmung zwischen Sebastian Vettel und Ferrari wird immer schlechter. In Silverstone schimpft der Deutsche sein Team öffentlich.

Während an der Spitze Max Verstappen mit seinem neunten Karriere-Sieg die Mercedes-Dominanz brach, steckte Vettel einmal mehr im Mittelfeld fest. Der Deutsche, der gleich nach dem Start einen Dreher hinlegte, war zwischenzeitlich sogar nur Schlusslicht, kam am Ende nur als Zwölfter ins Ziel.

"Kein guter Nachmittag", meinte er nach dem Rennen. "Ich hatte einen sehr guten Start. Ich weiß nicht, was dann in der ersten Ecke passiert ist. Ich habe den Grip verloren und mich gedreht. Dann konnte ich schnell wieder ans Feld anschließen, aber danach war die Strategie ein bisschen für den Eimer."

Doch schon während des Rennens ließ er am Funk seinem Frust freien Lauf, watschte sein Team öffentlich ab. "Wir stecken genau so im Verkehr, wie wir das eigentlich nicht wollten. Das haben wir heute Morgen besprochen. Ihr wisst, dass ihr das vergeigt habt", motzte er ins Mikrofon. Eine öffentliche Zurechtweisung, die man so in der Formel 1 extrem selten hört.

Auch nach dem Rennen polterte er über die Strategie: "Ich denke, ich hatte noch genug Speed, um draußenbleiben zu können. Die Gruppe, auf die ich aufgelaufen bin, fuhr genau die gleichen Zeiten wie ich mit den alten Reifen vorher. Es gab also keinen Grund zum Reinkommen."

Bis kommenden Sonntag hat Vettel Zeit, mit den Ferrari-Strategen wieder auf einen grünen Zweig zu kommen. Dann steigt bereits das nächste Rennen, der Grand Prix von Spanien in Barcelona.

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