Nächstes Jahr wird der Führerschein digital

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck kündigte den digitalen Führerschein bereits 2018 an
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck kündigte den digitalen Führerschein bereits 2018 anMichael Gruber / EXPA / picturedesk.com
Ab dem Frühjahr 2021 soll man den Führerschein offiziell am Handy abspeichern und vorzeigen können. Weitere Dokumente könnten folgen.

Am Donnerstag wurde vom Büro der Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) bestätigt, dass der digitale Führerschein beschlossene Sache ist. Ab dem Frühjahr 2021 soll es möglich sein, diesen am Handy abzuspeichern und anschließend bei einer Kontrolle diesen an Stelle der physischen Scheckkarte vorzuweisen.

Die entsprechenden Änderungen wurden bereits im Ministerrat auf den Weg gebracht, hieß es dazu. Weitere Ausweise und Dokumente könnten folgen, etwa auch eine digitale Version des Zulassungsscheins. Dazu braucht es allerdings noch einige Gesetzesänderungen.

Digitales Amt

Der Führerschein soll – wie aktuell bereits der Reisepass – in der "Digitales Amt" App eingescannt, abgelegt und aufgerufen werden können. Davor braucht es noch umfangreiche Änderungen im Kraftfahrgesetz, dem Führerscheingesetz, dem Passgesetz und dem E-Government-Gesetz, um die gesetzliche Grundlage zu schaffen.

Die App "Digitales Amt" wurde 2019 eingeführt und ermöglich – nach Registrierung mit Bürgerkarte oder Handy-Signatur – viele Behördengänge online zu erledigen. So ist darin etwa auch eine Ummeldung des Wohnsitzes möglich. 2020 nutzen bereits 72 Prozent der Österreicher solche digitalen Verwaltungsangebote, in Deutschland sind es nur 54 Prozent.

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