Nächtigungen in Wien: Rückgang um 98,2 Prozent

Fast keine Menschen besuchten Wien im April.
Fast keine Menschen besuchten Wien im April.Picturedesk/APA
Verglichen zum Vorjahr kann man bei den Nächtigungen im April schon fast von einem Totalausfall sprechen. Denn 2020 gingen die Nächtigungen zum Vergleichszeitraum um 98,2 Prozent zurück. 

Totalausfall des Wiener Tourismus im April: Die Übernachtungen sind in diesem Monat um 98,2 Prozent auf 29.000 geschrumpft. Von Jänner bis April wurden 2.564.000 Nächtigungen gezählt, was ein Minus von 46,8 Prozent bedeutet.
Seit 4. April dürfen Beherbergungsbetriebe keine Freizeitgäste mehr aufnehmen, der Lockdown Mitte März hat auch geschäftliche Reisen weitgehend zum Erliegen gebracht.

Wiens Beherbergungsbetriebe registrierten im April mit 29.000 Übernachtungen um 98,2 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres, knapp die Hälfte davon stammte aus Österreich. Alle Hauptmärkte Wiens mit Ausnahme von Österreich verzeichneten ein Minus von 99% bzw. 100 Prozent, die Nächtigungen aus dem Heimmarkt verringerten sich um 95 Prozent. Die Ankünfte gingen um 99,2 Proznet auf 5.628 zurück. Die durchschnittliche Auslastung der Hotelbetten sank auf 4,5 Prozent. Im April 2019 lag sie bei 67,5 Prozent.

Nächtigungsumsatz sank um 79 Prozent

Jene der Zimmer auf rund sechs Prozent. Auch hier fällt der Vergleich zum Vorjahr äußerst trist aus. Damals lag sie bei 87 Prozent. Insgesamt rund 17.100 Hotelbetten waren im April 2020 in Wien verfügbar, um rund 74 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Im Zeitraum Jänner bis April 2020 wurden aufgrund des starken Jahresbeginns noch 2.564.000 Nächtigungen gezählt, um 46,8 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2019.

Die Hotelbetten waren in dieser Zeit zu 34,8 Prozent ausgelastet, die Zimmerauslastung betrug rund 45 Prozent, rund 24 Prozent weniger, als noch im Vorjahr.  Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe sank im März – Daten für April liegen noch nicht vor – um 79 Prozent auf 14.017.000 Euro. Von Jänner bis März erwirtschafteten die Betriebe 123.654.000 Euro, um 26,5 Prozent weniger als im entsprechenden Zeitraum 2019.

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