Der Rekordmeister teilte mit, dass sich neben Joshua Kimmich auch Serge Gnabry, Eric Maxim Choupo-Moting, Jamal Musiala und Michael Cuisance in Quarantäne begeben müssen. Das Quartett hatte Kontakt zu einer Person gehabt, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Alle fünf Spieler werden für das Champions-League-Spiel am Dienstag bei Dynamo Kiew ausfallen. Auch für das Spiel am kommenden Wochenende gegen Arminia Bielefeld könnte es eng werden.
Coach Nagelsmann ist über die Situation natürlich alles andere als glücklich. Ob es eine Spaltung im Team gibt? "Es ist Auszeichnung eines Teams, dass man nicht immer einer Meinung sein muss und Themen kontrovers diskutieren darf", stellt der Trainer klar. "Es ist in einem funktionierenden Team aber auch wichtig, dass man füreinander da ist. Nicht jeder hat die gleiche Meinung und handelt gleich. Eine Gruppe muss nicht extrem homogen sein. Da darf ruhig einmal eine andere Meinung herrschen. Eine Diskussion befruchtet auch. Ich denke nicht, dass die Mannschaft daran zerbricht."
Über die Quarantäne-Situation seiner Spieler sagt er: "Es gibt klare Regeln. Wenn ein Spieler ein Gespräch hat und eine der Personen davon ist innerhalb von 48 Stunden positiv, muss ein Ungeimpfter in Quarantäne. Das ist recht einfach. Da musst du nicht in den Park und bei einer Demo mitlaufen, bei der 1000 Leute sind. Das ist recht einfach als Ungeimpfter." Den Spielern in Quarantäne gehe es laut Nagelsmann soweit gut.
Auch über den zuletzt kritisierten ÖFB-Legionär Marcel Sabitzer äußert sich der Bayern-Coach: "Er hatte starke drei Wochen, dann hat ihm ein bisschen der Rhythmus gefehlt. So grottenschlecht wie überall geschrieben wurde, war er aber nicht. Er hat die erste Viertelstunde gut gespielt, hat herausragende Diagonalpässe gespielt. Er hatte den einen Ballverlust."