Degus und Chinchillas aus Messi-Wohnung gerettet

Die neun zurückgelassenen Degus und Chinchillas werden jetzt im Dechanthof betreut.
Die neun zurückgelassenen Degus und Chinchillas werden jetzt im Dechanthof betreut.Bild: Tierheim Dechanthof.

Insgesamt neun zurückgelassene exotische Fellmäuse, die wegen der Räumung einer Messi-Wohnung kein Zuhause mehr haben, wurden ins Tierheim Dechanthof gebracht.

Neun süße Degus und Chinchillas werden nun im Tierheim Dechanthof (Bezirk Mistelbach) versorgt: Sechs Degus (chilenische Strauchratten) und drei Chinchillas (auch in Südamerika heimische entfernte Verwandte der Ratten- und Mausfamilie) waren vor einigen Tagen nach der Räumung einer Messi-Wohnung im Treppenhaus einfach zurückgelassen worden. Die Besitzer waren längst verschwunden, die Räumungsfirma fühlte sich auch nicht für die Tiere zuständig.

Gut gemeint, aber leider nicht optimal reagiert

Eine tierliebe Nachbarin verständigte eine Bekannte, die sich zumindest vorübergehend der kleinen Energiebündel annahm. Die Tierfreundin hatte sicher das Beste im Sinne, aber leider nur ihr Badezimmer als vorübergehendes Gehege zur Verfügung. Sie konnte weder privat noch in Tierheimen einen Platz für die Fellknäuel finden und so landeten sie schließlich im Dechanthof, der eigentlich in diesem Gebiet nicht zuständig ist. Kurzerhand wurden zwei Gehege vorbereitet.

Die richtige Vorgangsweise bei allen zurückgelassenen Tieren ist jedoch, die Behörden zu verständigen. Die Exekutive stellt dann den Kontakt zum zuständigen Tierheim her und die Tiere können so schneller fachgerecht versorgt werden. In diesem Fall war die Suche nach einer Unterbringung sehr kompliziert.

Wer dem Tierheim Dechanthof helfen möchte, kann hier gerne seine Spende zukommen lassen:
Per Überweisung:
Konto AT73 3250 1000 0191 0850 mit Stichwort "Kleintiere"

Paypal:
https://paypal.me/tierheimdechanthof

Damit die neun lebendigen Vertreter der Nagerfamilie in Mistelbach optimal versorgt werden können, und auch die Gehege noch eine Verschönerung bekommen, die sie sehr gut vertragen können, sind die Mitarbeiter des Tierheims auf Spenden angewiesen. Besonders, da die Tiere wahrscheinlich mehrmalige tierärtzliche Versorgung brauchen werden, da sie nicht alle einen völlig gesunden Eindruck machen.

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