Wintersport

"Püneee!" Namens-Panne bei Puchners Silber-Siegerehrung

Mirjam Puchner hat ihre Silbermedaille. In China muss sich die österreichische Speedläuferin allerdings erst noch einen Namen machen. 
Heute Redaktion
11.02.2022, 08:13

Es war der emotionale Höhepunkt ihrer Karriere. Die ersten Olympischen Spiele, das erste Rennen – und gleich die Silbermedaille. Puchner musste sich im Super-G von Yanqing nur der Schweizerin Lara Gut-Behrami geschlagen geben. Silber strahlte trotzdem wie Gold. 

Kuriose Namenspanne

Bei der Siegerehrung im Zielraum musste sich Puchner allerdings einen Schmunzler verkneifen. Denn der chinesische Platzsprecher hatte mit ihrem Namen so seine liebe Not. Aus Puchner wurde dann ein sehr französisch klingendes "Pünée". "So ganz verstanden habe ich es nicht", lachte die 29-jährige Salzburgerin nach der Siegerehrung. "Eigentlich haben sie vorher noch gefragt, wie man den Namen richtig ausspricht. Es dürfte nicht so ein gewöhnlicher Name hier sein", lachte Puchner. 

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Aufs Stockerl fand die Silbermedaillengewinnerin trotzdem. "Ich habe schon gewusst, wo ich mich bewegen soll. Ich wusste: Irgendwann darf ich rauf aufs Stockerl und mich freuen" so Puchner. 

"Gänsehaut aufgezogen"

Trotzdem erlebte die Salzburgerin bei der Siegerehrung ihren Karriere-Höhepunkt. Und genoss die Sekunden auf dem Stockerl. "Es war ein Wahnsinn. Da beginnt man, es ein wenig zu realisieren. Wenn ein bisschen die Stille auftritt, da hat es mir schon ein wenig die Gänsehaut aufgezogen", strahlte die 29-Jährige weiter. 

"Ich hab so etwas noch nie erleben dürfen, habe noch keine WM-Medaille. Mir sind schon vorher die Tränen gekommen, bei der Siegerehrung ist es mir dann auch näher gegangen", berichtete Puchner weiter. 

Ein Blick aufs Handy zeigte der Salzburgerin auch, wieviele Personen sich mit ihr freuten. Deshalb kam auch gleich der Dank an die Trainer, und die Serviceleute, ehe kurz gefeiert wird. "Ich möchte es einfach genießen. Schauen wir, was da heute noch kommt. Anstoßen werden wir, das haben wir uns verdient", so Puchner.